
Druckbehälter
Einwandige Tanks
KAF Cryogenics bietet Druckbehälter und industrielle Speicherlösungen für Prozessanlagen, Produktionsbetriebe, Energieprojekte, chemische Anwendungen und Versorgungssysteme. Das Programm umfasst Prozessbehälter, Luft- und Gasbehälter, Kältemitteltanks, API-Lagertanks, Kugeltanks und kundenspezifisch ausgelegte Behälter.
Die Wahl des Auslegungsregelwerks folgt den Einsatzbedingungen: Behälter mit einem Betriebsdruck über 0,5 bar(g) werden in der Regel nach ASME Section VIII Division 1 oder EN 13445 ausgelegt, während drucklose und Niederdruck-Großlagertanks – die API-Lagertanks des Programms – je nach Anwendungsfall nach API 650 oder API 620 ausgelegt werden. Kugeltanks, die üblicherweise für die großvolumige Lagerung von Propan, Butan, LPG, Ethylen und ähnlichen verflüssigten Gasen eingesetzt werden, werden je nach Anwendungsfall nach AD 2000 Merkblatt oder ASME (U- oder U2-Stempel) ausgelegt; ihre Form verteilt die druckbedingten Spannungen gleichmäßig über den Mantel, was sie für großvolumige Hochdruck-Lageraufgaben begünstigt. Jeder Behälter wird um die projektspezifischen Anforderungen an Kapazität, Druck, Auslegungstemperatur, Werkstoff und Stutzen herum konfiguriert, wobei stehende, liegende und kugelförmige Ausführungen verfügbar sind und Kohlenstoffstahl oder Edelstahl je nach vorgesehenem Prozesseinsatz gewählt wird.
Auf Wunsch kann das Equipment mit projektspezifischen Stutzenanordnungen, Anforderungen an Oberflächengüte oder Beschichtung sowie Vorrüstungen für Instrumentierung ausgeführt werden. Jeder Behälter wird vor der Auslieferung hydrostatisch druckgeprüft – üblicherweise mit dem 1,3-Fachen des maximal zulässigen Betriebsdrucks –, und die anwendbaren Auslegungsregelwerke, die Dokumentation, die Werkstoffzertifizierung sowie die Prüfanforderungen einschließlich Fremdüberwachung und Stempelung, sofern spezifiziert, werden als Teil des Projektumfangs vereinbart.
Häufig gestellte Fragen
Welche Arten von Druckbehältern sind verfügbar?
Das Programm umfasst Prozessbehälter, Luft- und Gasbehälter, Kältemitteltanks, API-Lagertanks, Kugeltanks und kundenspezifisch ausgelegte Behälter.
Welches Auslegungsregelwerk gilt für welchen Behältertyp?
Behälter mit einem Betriebsdruck über 0,5 bar(g) werden in der Regel nach ASME Section VIII Division 1 oder EN 13445 ausgelegt; drucklose und Niederdruck-Großlagertanks nach API 650 oder API 620. Das anwendbare Regelwerk wird anhand von Betriebsdruck, Einsatz und Bestimmungsland bestätigt.
Können Druckbehälter für projektspezifische Kapazitäten und Drücke ausgelegt werden?
Ja. Kapazität und Druck werden je Projekt zusammen mit Auslegungstemperatur, Werkstoffauswahl und der erforderlichen Behälterkonfiguration festgelegt.
Welche Ausführungen und Werkstoffe sind verfügbar?
Stehende, liegende und kugelförmige Ausführungen sind verfügbar, mit Kohlenstoffstahl- und Edelstahloptionen je nach Anwendung. Kugeltanks, die typischerweise für die großvolumige Lagerung von Propan, Butan, LPG und ähnlichen verflüssigten Gasen eingesetzt werden, werden je nach Anwendungsfall nach AD 2000 Merkblatt oder ASME (U-/U2-Stempel) ausgelegt.
Können Stutzenanordnung und Instrumentierung angepasst werden?
Ja. Stutzenanordnungen, Vorrüstungen für Instrumentierung sowie Anforderungen an Oberfläche oder Beschichtung können nach der Projektspezifikation festgelegt werden.
Wie werden Auslegungsregelwerke und Dokumentation gehandhabt?
Das anwendbare Auslegungsregelwerk und die erforderliche Dokumentation werden für das jeweilige Projekt und Bestimmungsland bestätigt. Anerkannte Auslegungsregelwerke für Druckgeräte und projektspezifische Zertifizierungsanforderungen können im Rahmen des vereinbarten Umfangs berücksichtigt werden.
Sind Fremdüberwachung und Stempelung möglich?
Anforderungen an Fremdüberwachung und Stempelung, einschließlich ASME U-Stempel, können im Rahmen des Projektumfangs koordiniert werden, sofern Bestimmungsland oder Spezifikation dies verlangen. Alle Fertigungsstufen stehen unter der Überwachung von TÜV Austria.
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